Bilder und ihre Wirkung - PAUL ROBINSON

19.03.2017

Bilder sind wichtig für uns. Was macht eine Sache plastischer als Bilder, reale Bilder und Bilder, die wir in unserer Fantasie entwickeln? Bilder in der realen Welt inspirieren unsere Fantasie, das kann zu einem besonders intensiven Erleben für uns führen.


Diesen Mechanismus nutzt die Kunst schon seit jeher, und seit einigen Jahrzehnten auch die Modefotografie. Dabei stellt das Foto nicht nur das (Mode-)Produkt dar. Es will vielmehr eine Geschichte erzählen und Sehnsucht und Verlangen wecken, vielleicht auch Identifikation bewirken, jedenfalls starke Gefühle auslösen.


Der Übergang zwischen kommerziellen Auftragsarbeiten und der Entstehung von Kunstwerken ist fließend. Gerade bei den Bildern von Luxusmarken weiß man oft nicht genau, wo Werbung aufhört und Kunst beginnt. So lassen wir uns nicht nur von Werbung verführen. Sondern es sind Kunstwerke, die unsere Kreativität inspirieren.


Diese Entwicklung haben große Fotografen angestoßen, darunter Helmut Newton, David LaChapelle, Ellen von UnwerthPeter Lindbergh und Annie Leibovitz.

Jüngere Fotographen haben diese fortgesetzt: Jürgen Teller, Daniel Sanwald, Katja Rahlwes, Peter Langer, oder Ralph Mecke.


So sind Modefotographie und Modevideos zu einer Kunstform geworden. Wobei ihre Bilder, ob bewegt oder unbewegt, unterschiedliche Attribute aufweisen: persönliche Charaktere darstellen, aktuelle Kollektionen zeigen, Eigenheiten der Designer herausfiltern und Geschichten erzählen. Sie lassen uns zwischen den Zeilen lesen, schaffen eine besondere Stimmung und erwecken Assoziationen. Da ist der Übergang von Werbung zu Kunst tatsächlich sehr fließend.


Hier ein Beispiel dazu wie sich Fotografie entwickeln kann am Beispiel von Paul Robinson, den ich ja bereits in einer meiner vorhergehenden Posts vorgestellt habe:

Paul Robinson