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DMD IM INTERVIEW MIT DR. NICOLA LEIBINGER-KAMMÜLLER, VORSITZENDE DER GESCHÄFTSFÜHRUNG DER TRUMPF GRUPPE

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„Ich persönlich finde es schade, dass Männer die Krawatte immer öfter weglassen“

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- sie selbst trägt gerne Kaschmir von Iris von Arnim und Schuhe von Unnützer.

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TRUMPF bietet Hochtechnologie pur: Werkzeugmaschinen, Lasertechnik und Elektronik. Zudem ist das Unternehmen mit Stammsitz in Ditzingen bei Stuttgart eines der Vorreiterunternehmen für die digitale Vernetzung der fertigenden Industrie.

Langfristiges Denken und Handeln sowie kontinuierliche Innovationskraft sind Leitfäden und Maxime des familiengeführten Unternehmens, das seit Mitte der 1960er-Jahre im Besitz und unter der Führung der Familie Leibinger ist.

TRUMPF ist weltweit mit eigenen Tochtergesellschaften und 11.180 Mitarbeitern aktiv. Im Geschäftsjahr 2015/2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 2,81 Milliarden Euro.

TRUMPF

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DMD: Ich freue mich, dass wir heute zusammenkommen. Da ich Sie, liebe Frau Dr. Leibinger-Kammüller, nicht sehen kann, wäre meine erste Frage, ob Sie mir beschreiben können, was Sie heute anhaben?

Dr. Leibinger-Kammüller: Gerne, ich trage eine schwarze Hose und eine orangefarbene Bluse mit einem Muster aus Blättern in knall-orange und Paspeln am Saum.

DMD: Wie würden Sie denn Ihren Typ beschreiben? Würden Sie sagen, dass Sie eher der klassische Typ sind, weiblich oder mögen Sie es auch mal verrückt?

Dr. Leibinger-Kammüller: Ich würde meinen Stil als klassisch-sportlich beschreiben. Ich mag Farben, bin also nicht nur im klassischen Business-Schwarz gekleidet. Ganz wild wird es bei mir aber nie.

DMD: Als viel beschäftigte Managerin und Familienfrau haben Sie nicht viel Zeit. Wie machen Sie das morgens, wenn die Frage ansteht: Was ziehe ich an?

Dr. Leibinger-Kammüller: Ich überlege mir das jeweils am Abend zuvor. Natürlich spielt dabei eine Rolle, welche Termine ich habe, wie lange ich im Auto oder im Flugzeug unterwegs sein werde. Dann wähle ich Kleidungsstücke aus, die nicht knittern. Ich habe sehr lange Tage, da ist es wichtig, dass ich mich wohl fühle.

DMD: Wenn Sie sagen, Sie suchen das schon abends aus, planen Sie womöglich Ihre Outfits für die ganze Woche im Voraus?

Dr. Leibinger-Kammüller: Nein, das mache ich nicht. Ich plane jeweils nur einen Tag im Voraus. Wenn ich zum Beispiel auf einer Bühne stehen muss, um eine Rede zu halten, möchte ich keine zu hohen Schuhe tragen. Schließlich möchte ich mich nicht gefährden (beide lachen). Wenn eine Podiumsdiskussion ansteht, dann darf der Rock nicht zu kurz sein. Das klingt nun etwas verkopft. Tatsächlich fällt mir eine Entscheidung über die passende Garderobe nicht schwer, ich treffe schnell einen Entschluss, der natürlich auch von meiner jeweiligen Stimmung abhängt.

DMD: Gibt es denn Kleidungsstücke, die für Sie besonders wichtig sind? Wie halten Sie es mit Accessoires? Achten Sie auf Schuhe oder Schmuck?

Dr. Leibinger-Kammüller: Ja, auf jeden Fall. Sie machen ein Outfit doch erst komplett. Ich achte sehr darauf, dass der Stil der Schuhe zu dem der Kleidung passt. Oder ich mache alles etwas bunter durch einen schönen Schal. Das suche ich sehr gezielt aus.

DMD: Männer brauchen ja heute nicht mehr unbedingt eine Krawatte tragen. Was hat sich denn für Frauen verändert? Worauf dürfen Frauen verzichten?

Dr. Leibinger-Kammüller: Es ist herrlich. Hosen und Röcke müssen nicht mehr so eng sein. Alles darf etwas legerer getragen werden. Ich persönlich finde es übrigens schade, dass Männer die Krawatte immer öfter weglassen.

DMD: Warum bedauern Sie das?

Dr. Leibinger-Kammüller: Es gibt so tolle Krawatten. Mein Mann hat wunderschöne, die ich sehr mag. Er wählt sie auch mit Bedacht aus. Ich finde, die meisten Männer werden durch die Krawatte irgendwie zusammengehalten (beide lachen).

DMD (lacht noch immer): Diese Begründung habe ich noch nie gehört. Ihr Mann muss also Krawatte tragen?

Dr. Leibinger-Kammüller: Ja, er muss und er will. Ich bringe ihm auch immer mal wieder eine schöne Krawatte mit.

DMD: Da sind wir schon beim nächsten Thema. Wie kaufen Sie denn ein? Auf Reisen oder gehen Sie in Stuttgart bummeln, oder online? Wie machen Sie das?

Dr. Leibinger-Kammüller: Meistens auf Reisen! Ich gehe schon auch einmal in Stuttgart einkaufen, aber für ausgedehnte Stadtbummel habe ich keine Zeit. Wenn ich in München, in Hamburg oder Frankfurt bin und zwischendurch Zeit bleibt, dann gehe ich in meine Lieblingsgeschäfte. Dort kennt man mich und meinen Geschmack und dann ist das meist gar nicht anstrengend.

DMD: Aber am Flughafen oder online kaufen Sie nie ein?

Dr. Leibinger-Kammüller: Dafür schätze ich eine tolle Beratung zu sehr. Es gibt so gute Verkäuferinnen, die sich bemühen und die viele Ideen haben. Deshalb kaufe ich Online gar nicht ein. Außerdem möchte ich das Material fühlen können, schmeichelndes Kaschmir oder eine schöne Seidenbluse.

DMD: Was verbinden Sie denn mit deutschen Modedesignern?

Dr. Leibinger-Kammüller: Da gibt es mehrere, die ich mag. Zum Beispiel Unützer Schuhe, Iris von Arnim oder Allude. Die vielen jungen Designer, die sich in Deutschland etabliert haben, finde ich vor allem für junge Frauen gut, allerdings nicht für mich.

DMD: Unterscheiden Sie zwischen Business- und Freizeitmode? Wie würde man Sie denn in der Freizeit antreffen?

Dr. Leibinger-Kammüller: In der Freizeit trage ich gerne Jeans mit einer Bluse oder einem Top und schönen Schuhen.

DMD: Aber in einer Jogginghose würde man Sie nie antreffen?

Dr. Leibinger-Kammüller: Die Jogginghose gehört für mich ausschließlich zum Sport.

DMD: Und gibt es für Sie besondere Kleidung für den Abend? Wenn Sie eine Einladung zu einem Abendessen haben?

Dr. Leibinger-Kammüller: Abends trage ich gerne Kleider, dazu hohe Schuhe. Mal mit einer kleinen leichten Strickjacke oder einer Lederjacke kombiniert, mal mit einem schönen Schal.

DMD: Das war es jetzt schon. Danke für das Gespräch. Und Ihnen noch einen schönen Tag.

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