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DMD IM INTERVIEW MIT DANIELA LINDNER, MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG DER
BÖRLIND GMBH

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„Wenn man älter wird, wird es immer wichtiger, dass man sich pflegt“

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- das hat sich Frau Lindner bei ihrer
Schwiegermutter Annemarie Börlind abgeschaut.

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ANNEMARIE BÖRLIND steht für wirkungsvolle und nachhaltige Naturkosmetik. Wissenschaftlicher Pioniergeist, gelebte Wertigkeit und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur prägen die Marke.

Zur Börlind Gesellschaft für kosmetische Erzeugnisse mbH gehören die Marken ANNEMARIE BÖRLIND – Natural Beauty und DADO SENS Dermacosmetics.

Ob in New York rund um den Columbus Circle, in Tokio auf der Ghinza oder in Mailand am Corso Como: Produkte aus dem Hause Börlind sind auf den exklusivsten Einkaufs¬straßen dieser Welt vertreten. Als führender deutscher Naturkosmetikhersteller aus dem Schwarzwald ist Börlind zu einer globalen Marke geworden.

Börlind GmbH

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DMD: Schön, dass unser Gespräch klappt, liebe Frau Linder. Da wir miteinander telefonieren und ich Sie nicht sehen kann, würde ich mich freuen, wenn Sie mir ganz kurz Ihr heutiges Outfit beschreiben könnten. Was tragen Sie heute?

Daniela Linder: Es ist etwas regnerisch und nicht so kalt. Ich habe eine Velourlederhose in bordeauxrot und eine dazu passende Bluse ausgewählt. Einen Pullover brauche ich heute nicht. Die Bluse stecke ich vorne in die Hose, so wie man das jetzt trägt. Dazu ein paar Stiefeletten.

DMD: Das klingt auf jeden Fall schick. Wie würden Sie sich denn beschreiben? Sind Sie eher der klassische Typ oder der modische. Oder wagen Sie auch mal was?

Daniela Lindner: Also ich bin der sportlich-elegante Typ. Ich mag es nicht zu lässig und sportlich, aber auch nicht zu konservativ. Irgendwie sollte immer ein kleiner Kick drin sein, zu einseitig in eine Stilrichtung ist langweilig.

DMD: Als Managerin und viel beschäftigte Frau haben Sie eher nicht die Zeit morgens vor Ihrem Kleiderschrank zu stehen. Wie machen Sie das? Überlegen Sie schon am Abend vorher, was Sie am nächsten Tag tragen wollen oder geht das immer ganz spontan?

Daniela Lindner: Das geht ausschließlich spontan. Auch wenn ich abends ausgehe und sogar wenn ich auf einen Ball gehe entscheide ich fast immer spontan, wie ich mich anziehe. Ich entscheide mein Outfit immer nach Lust und Laune, nach dem Wetter oder wie ich mich gerade fühle.

DMD: Gibt es denn für Sie Kleidungsstücke, die auf gar keinen Fall ins Büro gehören?

Daniela Lindner: Ja, tief dekolletiert zum Beispiel oder bauchfrei. Ein Minirock geht schon, aber nicht zu mini, also alles in Maßen. Auch keine Birkenstock-Schuhe. Wir sind ein Kosmetikunternehmen, beschäftigen uns mit Schönheit und Ästhetik. Da ist es einfach stimmiger, wenn s unsere Mitarbeiter(innen) -wir beschäftigen 80% Frauen - schick und nett angezogen sind. Und die Erfahrung zeigt, dass sie sich gegenseitig anstecken. Also wenn alle hübsch machen, dann kommt keiner in zerrissener Jeans und Schlappen.

DMD: Klar, man passt sich ja immer etwas dem Milieu und der Kultur an, in der man unterwegs ist. Und wenn Sie sagen, alle legen Wert darauf sich schick zu machen, dann funktioniert das ja auch.

Daniela Lindner: Alle sind auch sehr gepflegt, was die Hautpflege angeht. Neue Mitarbeiter(innen) sagen schon einmal: „Es ist schon erstaunlich, hier haben alle eine so gute Haut“. Naja, wir verkaufen Kosmetik, Naturkosmetik. , Die Nähe zur Kosmetik trägt sicherlich dazu bei, dass unsere Mitarbeiter(innen) viel Wert auf die Hautpflege legen. Gleichzeitig sieht man ihnen auch die Wirksamkeit unserer Produkte an.

DMD: Gibt es denn bestimmte Kleidungsstücke, die Ihnen wichtig sind, Schuhe oder Schals oder Schmuck, wo Sie sagen, das muss immer stimmen?

Daniela Lindner: Der Schmuck muss zur Kleidung passen. Wenn ich grau trage oder eine silbergraue Bluse, dann würde ich nicht Gold dazu anziehen. Ich habe zum Beispiel einen Ring mit einem großen roten Stein, der etwas ins Himbeerfarbene geht. Der passt sich immer so schön an, wenn ich etwas Rotes anziehe. Ich achte also schon darauf, dass der Schmuck zur Kleidung passt.

DMD: Männer dürfen ja jetzt ohne Krawatte gehen, worauf dürfen denn Frauen verzichten?

Daniela Lindner: Frauen dürfen im Hochsommer auf Strümpfe verzichten, nicht in Amerika, aber hier. Wenn man die entsprechenden Beine hat, dann habe ich nichts dagegen. In Amerika undenkbar, aber da erfriert man auch ohne Strumpfhose, egal wie heiß es draußen ist, drinnen ist es eiskalt.

DMD: Ja, das stimmt (beide lachen). Und wenn die Beine schön braun sind, sieht das ja auch gut aus.

Daniela Lindner: Ja, klar! Bei uns muss man dann auch nicht in geschlossenen Schuhen kommen, sondern es gehen auch hübsche offene Schuhe. Das ist gar kein Problem.

DMD: Wie machen Sie das denn mit den Outfits für die Woche? Haben Sie am Anfang der Woche schon den Überblick und sagen, die und die Sachen sollten parat sein. Die kann ich mir gut vorstellen diese Woche häufiger zu tragen oder vielleicht auch Lieblings-Outfits, die immer parat sein müssen.

Daniela Lindner: Nein, habe ich überhaupt nicht. Ich reise sehr viel und da kommt es auch immer wieder darauf an, wohin ich reise und zu welchem Anlass. Wenn ich verreise packe ich immer sehr konzentriert, innerhalb von einer Viertelstunde auch für mehrere Tage. Mein Reisenecessaire ist immer gepackt, mein Kosmetiksortiment auch. Ich habe zwei Kosmetiktaschen. Dann versuche ich mit meiner Kleidung in einer Farbe oder in passenden Farben zu bleiben, damit ich alles untereinander kombinieren kann. Ich würde jetzt nicht rosa, pink und rot untereinander mischen, sondern je nach Jahreszeit, im Winter eher schwarz und gedeckt, in grau-blau und zum Aufpeppen bunte Schals. Im Sommer habe ich ein paar Sommerkleidchen, die nicht knittern. Das ist immer sehr praktisch. Wenn ich meinen Koffer packe, dann konzentriere ich mich dabei und nehme keine Telefonate an, sondern packe dann wirklich nur ein. Dann ist alles drin, was ich brauche.

DMD: Genau, die Gedanken beieinander zu haben, das ist wichtig.

Daniela Lindner: Ja. Was ich außerdem immer dabei habe, ist ein kleiner warmer Kaschmirpullover, wenn ich fliege. Den habe ich im Handgepäck, manchmal ist es wahnsinnig kalt im Flugzeug und dann hole ich den Pulli raus und alles ist gut. Oder einen Kaschmirschal. Ich habe mir auf einer Reise einen großen schönen, hauchdünnen Kaschmirschal gekauft, der geht in die Handtasche und ist trotzdem groß genug, dass man sich so einwickeln kann. Der ist schön warm und kuschelig, wie ein Stück Zuhause (lacht).

DMD: Das klingt gut! Wie kaufen Sie denn ein, Frau Lindner? Kaufen Sie eher beim Stadtbummel ein oder auf Reisen oder am Flughafen. Dort gibt es ja auch viele nette Geschäfte?

Daniela Lindner: Die komplette Mischung, ja! Am Flughafen kaufe ich gerne ein. Aber auch Wien gefällt mir, da sind viele schöne Geschäfte oder in Stuttgart, ich kaufe auch beim Breuninger ein, da hat man alles komprimiert an einer Stelle oder aber auch gerne in Italien. Also wirklich überall.

DMD: Und online? Kaufen Sie auch online ein?

Daniela Lindner: Nein, niemals!

DMD: Ah ja, Sie sagen so kategorisch „nein“, hat das einen Grund?

Daniela Lindner: Ich muss meine Kleidung sehen, fühlen und anziehen. Andere sagen es sei einfach, aber ich bin froh, wenn ich abends keinen Computer mehr sehe. Abends würde ich mich niemals an den Computer setzen und Kleidungsstücke aussuchen, um einzukaufen und zu bestellen. Dann würde ich ein riesiges Paket bekommen, bin vielleicht nicht da, muss gucken, wo ich das Paket einsammle. Und dann packe ich es aus und das eine oder andere passt oder gefällt mir nicht. Nein, das ist mir zu viel. Ganz von der Umwelt abgesehen. Die Verpackungen und dieses hin und her. Ich sehe das manchmal bei meinen Kindern, was die so bestellen und was da bei uns für Pakete ankommen und denke mir, das kann nicht gut sein für die Umwelt.

DMD: Was verbinden Sie denn mit deutschen Modedesignern?

Daniela Lindner: Deutsche Modedesigner finde ich gut. Da ist zum Beispiel Bogner oder Riani, die habe ich gerade neu für mich entdeckt. Eine Freundin hatte mir das empfohlen. Die Marke hatte ich bis dahin gar nicht auf dem Schirm. Ich bin dann tatsächlich in ein Riani-Geschäft gefahren und habe sehr viel gefunden. Noch vor einigen Jahren habe ich viel in und mit der Modebranche gemacht Da haben wir u.a. auf der Fashion Week in Berlin geschminkt. Dann habe ich mich auf die Suche nach den „jungen wilden Berlinern“ gemacht, bin aber für uns nicht richtig fündig geworden, weil einige auch Pelz verarbeiten oder ganz einfach vom Stil her nicht zu uns passen. Ich finde aber, dass Berliner Labels wie Lala Berlin etc. interessante Modemarken sind. Ich war auch mit Unrath & Strano - die es mittlerweile leider nicht mehr gibt - oder auch mit Michalsky im Gespräch. Wir waren damals auf der Suche nach einer Modemarke, mit der wir hätten zusammen auftreten können. Es hat sich aber schlussendlich nichts ergeben.

DMD: Was tragen Sie denn in Ihrer Freizeit. Könnte ich Sie zuhause in einer Jogginghose antreffen?

Daniela Lindner: Nein, eine Jogginghose nicht, aber schon eine bequeme Hose und ein nettes T-Shirt. Natürlich aus Baumwolle und so, dass ich gerne die Tür aufmachen würde, wenn Sie jetzt klingeln würden. (lachen beide)

DMD: Also, das was auf jeden Fall immer geht!

Daniela Lindner: Was für mich wirklich wichtig ist – und zwar immer – das ist morgens nach dem Aufstehen zu duschen, die Haare zurecht zu machen und mich ein bisschen zu schminken. Ohne Mascara geht gar nichts. So ein bisschen farbiger Lipgloss gehört auch dazu, ich komme ja schließlich aus der Kosmetikbranche. Ich könnte nicht den ganzen Tag ungeduscht in Schlabberzeug herumlaufen, da würde ich mich nicht wohlfühlen.

DMD: Das ist ja auch Ihr Aushängeschild.

Daniela Lindner: Das lebe und liebe ich auch. Meine Schwiegermutter Annemarie Lindner, die Gründerin von Börlind, ist vor einem Jahr im Alter von 95 gestorben. Als sie es selbst nicht mehr konnte, hat sie sich jeden Morgen duschen und eincremen lassen, sich aber selbst geschminkt, ihren Schmuck angelegt und saß dann morgens um 8:00 Uhr tip-top gestylt im Kostümchen oder in der langen Hose mit Bluse und Blazer beim Frühstück. Ein echtes Vorbild für mich. Ich glaube es ist ganz wichtig, dass man sich selber diszipliniert und dass man das beibehält. Wenn man älter wird, ist es immer wichtiger, dass man sich pflegt. Also junge Mädels sehen immer irgendwie süß aus, ihre Haare wurschteln sie einfach hoch oder machen sich einen Zopf und schon sehen sie hübsch aus. Aber wenn man älter wird, muss man Wert darauf legen, dass man immer gepflegt aussieht und sich niemals gehen lässt. Als Signal, dass man sich nicht aufgibt. Ich sehe es manchmal bei Mitarbeitern, die in den Ruhestand gehen, die zuvor tip-top waren und ordentlich zur Arbeit gekommen sind. Wenn man die nach ein paar Jahren wiedersieht, dann sind es manchmal alte Leute geworden. Mit nachlässiger Kleidung. Man muss sich selber disziplinieren und gerade im Alter auf sein Äußeres achten.

DMD: Das nehme ich gerne als Schluss-Statement, dass man sich im Alter nicht gehen lassen sollte. Haben Sie ganz herzlichen Dank, dass Sie sich heute Morgen Zeit für mich genommen haben! Schönen Dank!

Daniela Lindner: Ich bedanke mich auch.
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