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DMD IM INTERVIEW MIT REGINA BENDNER, DIREKTORIN BEI M.M. WARBURG & CO

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„Ich kaufe eigentlich gar nicht gerne ein“

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- trotzdem liebt Regina Bendner Dorothee Schumacher und deren gute Beratung.

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Die Warburg Bankengruppe umfasst das Bankhaus M.M.Warburg & CO mit Hauptsitz in Hamburg und Geschäftsstellen in Frankfurt, Köln und München, das Bankhaus Hallbaum, das Bankhaus Löbbecke, das Bankhaus Plump und die Schwäbische Bank sowie Tochtergesellschaften in Luxemburg und in der Schweiz.

Die Warburg Bank blickt auf eine mehr als zweihundertjährige Tradition zurück. Sie ist die größte eigentümergeführte Privatbank in Deutschland. Viele ihrer Kundenverbindungen bestehen seit mehreren Generationen. Die Kunden schätzen neben der Expertise besonders die Unabhängigkeit der Bank, die eine völlig neutrale Einschätzung der Chancen und Risiken von Vermögensanlagen ermöglicht.

Regina Bendner arbeitet seit 15 Jahren als Direktorin im Private Banking für die Warburg Bank. Außerdem engagiert sie sich für die Wirtschaftsförderung des Standortes Frankfurt am Main und für Kunst und Kultur. Bevor Frau Bendner zur Warburg Bank ging, war sie für die Nassauische Sparkasse in Wiesbaden tätig.

M.M. Warburg & CO

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DMD: Guten Abend Frau Bendner, Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Da ich Sie am Telefon nicht sehen kann, würde ich gerne von Ihnen wissen, was Sie anhaben. Beschreiben Sie mir einfach Ihr Outfit.

Regina Bendner: Ich habe heute ein schwarzes Kleid an. Es sieht aus wie Strick, mit einem Ledereinsatz und es hat einen runden Kragen, ganz klassisch, lange Ärmel, der Stoff ist ziemlich fest und es geht übers Knie.

DMD: Wie würden Sie sich denn als Typ beschreiben? Eher ein klassischer Typ, eher weiblich was trifft für Sie zu?

Regina Bendner: Ich würde sagen klassisch mit ein paar Ergänzungen, die sich dann ein bisschen abheben, aber insgesamt klassisch.

DMD: Als viel beschäftigte Frau und Managerin haben Sie morgens wahrscheinlich keine Zeit vor dem Kleiderschrank zu stehen und darüber nachzudenken „was ziehe ich an“? Wie machen Sie das?

Regina Bendner: Ich habe morgens immer zu wenig Zeit, so entscheide ich das eigentlich intuitiv, folge also dem ersten Impuls. Ich muss dann noch einmal kurz überlegen „wo muss ich hin“ und welche Schuhe sind passend, aber grundsätzlich gehe ich immer dem ersten Impuls nach.

DMD: Gibt es denn auch Tage, wo Sie sagen, das geht so gar nicht – jetzt muss ich noch einmal wechseln?

Regina Bendner: Eigentlich weniger, zum Wechseln habe ich meistens wirklich keine Zeit. Wenn ich mich für ein Outfit entschieden habe, muss es auch dabei bleiben. Wenn ich dann überlege, dass vielleicht eine Hose besser als ein Rock gewesen wäre, dann muss ich dadurch (lacht).

DMD: Aber gibt es denn bestimmte Kleidung oder Kombinationen, die Sie für „diese“ Tage haben, für Tage, an denen Sie sich nicht so leicht entscheiden können oder vielleicht mit Ihren Gedanken nicht bei Ihrer Garderobe sind?

Regina Bendner: Ja, wenn mir gar nichts einfällt, dann nehme ich einen klassischen Hosenanzug oder ein klassisches Kostüm. Aber das mag ich eigentlich nicht. Am liebsten ist es mir, dass ich überlege und dann kommt auch ein Impuls und wenn der dann auch zum Tag passt, ist es immer am besten. Dann fühle ich mich den ganzen Tag über wohl.

DMD: Alle Bilder, die wir von Ihnen kennen, zeigen eine souveräne, eine toughe Business Frau. Gibt es besonders feminine Schnitte, die Sie auf gar keinen Fall im Büro anziehen würden?

Regina Bendner: Ja eine ganze Menge. Dadurch, dass ich bei einer Bank arbeite, bin ich da schon ziemlich reglementiert. Besonders modische Dinge, die etwas von der Norm abweichen, trage ich dann privat.

DMD: Männer dürfen ja jetzt die Krawatte weglassen, was ist denn da bei Frauen zulässig?

Regina Bendner: Was sich in den letzten Jahren geändert hat, dass ich nicht mehr nur die drei klassischen Farben schwarz, dunkelblau oder grau trage. Es darf auch mal ein kamelfarbener Ton sein oder ein eisblaues Kleid, aber schon eher klassisch, wo man aber auch sieht, dass das eigentlich nicht unbedingt in einer Bank getragen wird. Das mache ich gerne ab und zu.

DMD: Und gibt es gerade zu den Klassikern Kleidungsstücke, die das Outfit etwas verrückter machen, zum Beispiel mit Schuhen, Schals oder Schmuck?

Regina Bendner: Das ist eigentlich nicht das, was ich für mich mag. Wenn ich dann schon einmal von der Farbe abweiche, dann ist das in unserer Branche modisch genug. Dann bin ich aber auch nur Ton in Ton und trage auch die Schuhe in dem Ton. Mutig sein geht dabei gar nicht.

DMD: Wie machen Sie das denn mit den Outfits für eine Woche? Überlegen Sie schon am Sonntag, ob Sie alles im Schrank haben, was Sie die Woche über brauchen? Gehen Sie dabei schon die Auswahl für die Woche durch oder entscheiden Sie das tatsächlich jeden Tag neu?

Regina Bendner: Ich bin viel unterwegs und auch mein Lebensgefährte wohnt an einem anderen Ort. Deshalb muss ich sowieso immer in Voraus planen. Das ist für mich aber richtig Stress. Am besten ist es, wenn ich morgens aus dem Bad komme und vor meinem Kleiderschrank stehe und die Auswahl habe. Wenn ich unterwegs bin und nur Kleider dabei habe, die mir an dem Tag dann eigentlich nicht gefallen, dann ist das nicht so gut. Am besten ist es immer, wenn ich meiner morgendlichen Idee folgen kann.
DMD: Wie kaufen Sie denn Ihre Sachen ein? Kaufen Sie auf Reisen ein, gehen Sie bummeln, oder gar online oder kaufen Sie am Flughafen ein?

Regina Bendner: Ich kaufe eigentlich gar nicht gerne ein. Ich mag zwar sehr gerne schöne Mode, aber ich kaufe nicht gerne ein. Es hat sich im Laufe meines Berufslebens herauskristallisiert, dass ich immer ein oder zwei Boutiquen habe, bei denen ich dann mehr oder weniger alles kaufe. Ich gehe dann einmal pro Saison dorthin und kaufe alles komplett ein.

DMD: Sind Sie dann einen halben Tag dort?

Regina Bendner: Nein, ich brauche nicht lange. Ich habe eine gute Beratung und dann geht es recht schnell. Ich sage mal, dass ich in ca. einer Stunde alles habe.

DMD: Puh, so schnell!!!!

Regina Bendner: Ja, die Damen wissen, dass ich nicht viel Zeit habe und meistens komme ich erst gegen Abend. Die kennen dann auch schon meine Sachen und wissen, was dazu passt. Das klappt eigentlich sehr gut. Derzeit habe ich in Frankfurt zwei Boutiquen in denen mich die Verkäuferinnen gut kennen. Früher ging ich nach Wiesbaden, aber dort ist die Verkäuferin gegangen und dann habe ich wieder etwas Neues gefunden. So kaufe ich eigentlich am allerliebsten ein.

DMD: Haben Sie denn auch eine besondere Assoziation mit deutschen Modedesignern? Oder was verbinden Sie mit denen?

Regina Bendner: Ja, ich kenne schon ein paar deutsche Modedesigner für die ich mich interessiere. Ich war sogar schon in Berlin auf der Fashion-Week eingeladen von Dorothee Schumacher. Ihre Mode habe ich eine ganze Zeit lang viel gekauft.

DMD: Naja, also haben Sie Dorothee Schumacher als deutsche Designerin in Ihrem Schrank. Gibt es da noch weitere?

Regina Bendner: Ich kaufe inzwischen gar nicht mehr so viel von Dorothee Schumacher, weil ich inzwischen auch andere Marken habe, aber das sind keine deutschen Marken. Es ist schon so, dass ich dadurch, dass ich nur an ein oder zwei Stellen kaufe, bestimmte Labels trage, die diese Geschäfte führen. Dorothee Schumacher habe ich so entdeckt, dass ich nur einmal gucken wollte und mich die Verkäuferin so toll bedient hat, dass ich gleich eine ganze Komplettausstattung für eine Saison gekauft habe. Und beim nächsten Mal wieder und so kam es, dass ich eine Zeitlang sehr viel von Dorothee Schumacher gekauft habe.

DMD: Liebe Frau Bendner, was ziehen Sie eigentlich zu einem offiziellen Abendessen an, wenn Sie ausgehen?

Regina Bendner: In der Regel ein Kleid. Ich trage gerne Kleider und die sind meistens schwarz mit höheren Schuhen, also höhere Absätze, was ich in der Bank nicht so trage. Vielleicht noch eine schöne Brosche oder eine Handtasche, aber es ist nicht so, dass ich da komplett anders aussehen würde als am Tag.

DMD: Und in Ihrer Freizeit? Wenn man Ihnen so zuhört sind Sie ja der klassische Typ, was tragen Sie dann in Ihrer Freizeit?

Regina Bendner: Da trage ich mehr Strick. Das habe ich mir in den letzten Jahren so angewöhnt, am liebsten Ton in Ton. Und im Sommer gerne viel weiß. Ich trage auch manchmal eine Jeans, aber nicht die normalen Jeans, sondern etwas gemusterte Hosen und dann in einer ähnlichen Farbe das Oberteil.

DMD: Aber wenn ich Sie zuhause überraschen würde – in einer Jogginghose würde man Sie nie antreffen?

Regina Bendner (lacht): Das ist dieses Jahr das erste Mal, dass Jogginghosen „in“ sind, ich habe eine von Gucci gesehen, die hat mir wirklich gut gefallen. Ansonsten muss die Hose auch schon tatsächlich klassisch aussehen, dass man erst auf den zweiten Blick erkennt, dass es eine Jogginghose ist. Das andere bin ich einfach nicht.

DMD: Nein, das habe ich ehrlich gesagt auch so rausgehört. (beide lachen) Ja Frau Bendner, das war es eigentlich. Vielen Dank für das nette Interview. Es wäre schön, wenn wir uns einmal bei einer DMD-Veranstaltung treffen würden!
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